Grünschnitt mit Jagdpächter abstimmen

Um Wildtiere zu schützen, sollten Landwirte den Grünschnitt frühzeitig mit dem Jagdpächter abstimmen. Das empfehlen der Bundesverband Lohnunternehmer (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutsche Bauernverband (DBV) und Deutsche Jagdverband (DJV).
 
Die Mähtechnik ist an das Tierverhalten anzupassen, betonen die Verbände. Daher sind Felder grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. Das biete den Tieren die Möglichkeit zur Flucht. Die Begrenzung der Schnitthöhe auf 15 bis 20 cm bei der Ernte von Ganzpflanzensilage sorge für zusätzlichen Schutz für Rehkitze und  Bodenbrüter.
 
Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern sowie die Vergrämung sollen helfen, Wildtierverluste zu vermeiden. Diese Maßnahmen sind wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen  nachzukommen. Knistertüten, Flatterbänder oder Kofferradios eignen sich für eine kostengünstige und effektive Vergrämung.

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Biogas Fachtagung

Gut besuchte Biogas-Fachtagung

Mehr als 100 Besucher interessierten sich für die Themen steuerlich richtiger Biomasseeinkauf sowie Möglichkeiten und Risiken des Biomassetransport.
 
Auf der gemeinsamen Veranstaltung der Maschinenringe Laufen und Traunstein erläuterte Steuerberater Martin Zirnbauer vom LBD-Buchführungsdienst Altötting die steuerlichen Vorteile des "Frei-Siloplatten-Einkaufs" gegenüber dem "Ab-Feld-Einkauf" von Substraten für die Biogasanlage.
 
Thomas Resch vom MR Laufen stellte daraufhin die rechtskonforme Biomasseabrechnung über den Maschinenring vor.
 
Marthin Gehring vom Kuratorium Bayerischer Maschinenringe in Neuburg schilderte die unterschiedlichen Auflagen bei land- und forstwirtschaftlichen Transporten gegenüber gewerblichen Fahrten. Vieles ist hier aktuell im Fluss, wird komplizierter, aufwendiger und teurer.